Urteile

Betrunken am Steuer


Wer angetrunken mit einem fremden Auto fährt und dabei einen Unfall verursacht, kann nicht darauf hoffen, dass weder die Haftpflichtversicherung des Fahrzeughalters noch die eigene Haftpflichtversicherung für den verursachten Schaden aufkommt. In einem kürzlich veröffentlichten Fall hatte ein angetrunkener Mann bei einem Überholmanöver einen Verkehrsunfall verursacht und einen anderen Autofahrer verletzt. Zunächst zahlte die Haftpflichtversicherung den Schaden, forderte ihn aber später von dem Versicherten zurück.

Der Versicherte selbst wollte die ausstehende Summe (immerhin 150.000 Euro) nicht zahlen und verwies auf den Halter des Fahrzeuges. Das Oberlandesgericht Koblenz hat den Mann nun verurteilt, die Summe weitestgehend zu bezahlen, da er so die Urteilsbegründung durch die Fahrt unter Alkoholeinfluss seinen Versicherungsschutz verloren hat. Der Fahrzeughalter ist in diesem Fall ebenfalls nicht haftbar zu machen, da er von der Fahrt nichts gewusst hat und diese auch nicht geduldet hat.

Der Alkoholsünder ist demnach ganz allein für den verursachten Schaden verantwortlich und muss ihn auch aus eigener Tasche tragen.


 

 

 

 

 

 

 

 




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